News & Termine · Schützt das Forchet

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Allianz der Bürgerinitiativen für den Schutz des Forchets

Ein kleines Waldparadies vor der Haustür

Anlässlich des Tages des Waldes am vergangenen Sonntag fordert die Bürgerinitiative Feldring gemeinsam mit der BI "Schützt das Forchet" eine Unterschutzstellung des Haiminger Forchetwaldes.

Nur wenige Gemeinden im Land sind in der glücklichen Lage, direkt vor der eigenen Haustüre ein weitgehend naturbelassenes Stück Wald zu besitzen. Die Gemeinde Haiming gehört zu diesen privilegierten Kommunen. Das Forchet ist vor ca. 3000 Jahren nach einem gigantischen Bergsturz von der Südseite des Tschirgants entstanden. Wegen des kargen Bodens und der vielen eingelagerten Felsbrocken wurde das Gebiet in der Vergangenheit weder forst- noch landwirtschaftlich genutzt. Das ist der Grund, warum sich hier die Natur noch frei entfalten konnte. Viele geschützte Tier- und Pflanzenarten finden so ein letztes Rückzugsgebiet.

Für die Menschen der Region stellt dieser Wald einen wertvollen Erholungsraum dar. Seine Besonderheit liegt in der unmittelbaren Nähe zum Siedlungsraum und seiner Lage im Talboden. Während sich die meisten Waldgebiete im Oberland in steilem und schwer zugänglichem Gelände befinden, ist das Forchet für Familien mit Kindern und auch für ältere Menschen über die vielen Wanderwege und -pfade leicht zu begehen und zu erwandern. Hier können Kinder Natur unmittelbar erleben, ein unschätzbarer Vorteil für Kindergärten und Schulen.

In der jüngeren Vergangenheit wurden immer wieder Teile des Naturwaldes für Siedlungs- und Gewerbezwecke gerodet. Der flächenzehrende Bau des Handle-Gebäudes mitten im Waldgebiet wurde durch eine lokale Initiative in letzter Minute verhindert. Zuletzt wurden nach einem Entscheid des Landesverwaltungsgerichts weitere 12 Hektar des Waldes für die Rodung und Bebauung frei gegeben.

Noch liegt das Forchet wie ein grünes Band zwischen den Ortsteilen Haiming und Ötztal Bahnhof. Setzt sich diese Entwicklung fort, so wird in nicht allzu ferner Zukunft anstelle einer Naturlandschaft eine Ansammlung von Gebäuden und Straßen das Bild prägen, für kommende Generationen ein unwiederbringlicher Verlust an Lebensqualität.

Immer mehr Studien belegen den Wert des Waldes für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden. Betrachtet man die Entwicklung im Inntal, so zeigt sich, dass sich die Siedlungsgebiete immer weiter ausdehnen und die Gemeinden immer näher zusammenwachsen. Prognosen sprechen davon, dass das Inntal in 50 Jahren durchgehend besiedelt sein könnte. Betrachtet man nur die besiedelbare Fläche Tirols (12 Prozent), so ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von ca. 500 Einwohnern pro km2, Tendenz steigend. Damit liegen wir gleichauf mit Holland, nach Malta die Nr.2 in der EU.

Trotz der alarmierenden Zahlen wird fleißig weiter gebaut. Tatsächlich liegt Tirol im Spitzenfeld der Bundesländer, was den Flächenverbrauch angeht. Österreich wiederum ist Europameister, wenn es um die Versiegelung von Böden geht. Der jährliche Bodenverbrauch liegt bei durchschnittlich 44 km², was der Größe von Eisenstadt entspricht. (1) Im Jahr 2020 wurden in Tirol 97 Hektar mehr für eine intensive bauliche Nutzung gewidmet als im Jahr zuvor. Von einer Trendwende keine Spur, auch wenn der zuständige Landesrat Johannes Tratter von einer erfolgreichen Strategie spricht. (3)

Angesichts dieser Fakten scheint es befremdlich, dass weiterhin wertvolle Naturräume für Siedlungszwecke geopfert werden. Noch immer wird die Widmungspolitik in Tirol von technokratischen und ökonomischen Überlegungen dominiert. Was wir für eine zukunftstaugliche Entwicklung brauchen sind Politiker mit Weitblick und  Sensibilität für die Natur und die Bedürfnisse der Bevölkerung, abseits vom Gewinnstreben von Investoren und Wohnbaugesellschaften. Der Bedarf an Wohnraum in der lokalen Bevölkerung scheint zumindest in Haiming endend wollend. So hat es zuletzt Schwierigkeiten gegeben, die geförderten Wohnungen der NHT (Neue Heimat Tirol) an den Mann oder die Frau zu bringen und das trotz des sehr niedrigen Mietpreises von 5 EURO pro Quadratmeter. (2)

Gleich zwei Bürgerinitiativen kämpfen jetzt für den Erhalt des Haiminger Forchet. Marianne Götsch, Sprecherin der BI "Schützt das Haiminger Forchet",  die sich schon seit mehr als 7 Jahren für das Naturjuwel engagiert:

"Nur eine rasche Unterschutzstellung des Haiminger Forchet kann dessen fortschreitende Zerstörung stoppen. Mit der BI Feldring haben wir einen starken Partner gefunden. Gemeinsam wollen wir uns für den Naturschutz im Tiroler Oberland einsetzen."

Gerd Estermann von der BI Feldring, die zuletzt mehr als 160.000 Unterschriften gegen eine weitere Verbauung des Gletscherskigebietes Pitztal - Ötztal gesammelt hat, betont die überregionale Bedeutung des Forchet als einzigartige Naturlandschaft und ergänzt: "Es wird die Zeit kommen, da werden Reste von ursprünglicher Natur direkt vor unserer Haustür mehr wert sein als jegliches Bauland, das gehortet wird."

Quellen:
Umweltbundesamt (1)
Tiroler Tageszeitung (2)
Tiroler Tageszeitung (3)

Leserbrief aus dem Forchet

Ein Brief aus dem Forchet ist eingetrudelt! Thomas Praxmarer aus Haiming hat unserem geliebten Wald damit eine Stimme verliehen und spricht im Namen von uns allen:

"Wenn ihr was für mich tun wollt, dann schützt mich bitte. Packt mich in einen Mantel, der mich für die Zukunft und für eure Nachkommen lebenswert macht. Ihr und eure Kinder werden davon profitieren, das verspreche ich euch."

Vielen Dank der wortgewandten Stimme des Forchets, sowie der Bürgerinitiative Feldring für die Veröffentlichung!

Achtung: Bereits die erste Umwidmung ist im Gange. Auf der Ötztaler Höhe soll eine neue Lagerhalle errichtet, und dafür 4.000 qm Forchetwald abgeholzt werden - und das ohne die eigentlich vorgeschriebene naturkundliche Kartierung!

Die Landesumweltanwaltschaft hat hier Beschwerde eingelegt, siehe hier.

Auch wir fordern: es braucht endlich ein Naturschutzgebiet Haiminger Forchet, sonst wird der Verbauung niemals ein Ende gesetzt.

Klarstellung: Verbauung trifft Forchetwald hart

Uns wird unterstellt falsche Tatsachen in die Welt zu stellen. Fakt ist: all unsere Zahlen zum neuen Örtlichen Raumordnungskonzept entstammen dem offiziellen dazugehörigen Umweltbericht.

Der Reihe nach:

  • Das Örtliche Raumordnungskonzept (ÖRK) ist ein übergeordneter Rahmenplan der festlegt, was auf der Gemeindefläche passiert. Im neuen ÖRK Haimings wurde festgelegt, dass auf zusätzlichen insgesamt 13 ha bauliche Entwicklung stattfinden kann (Umweltbericht ab S. 85 Summierung der Teilbereiche).
  • Diese Umwidmungsflächen befinden sich, anders als von Gemeindeseite behauptet zu 90 % (12 ha) im Forchetwald, lediglich 1,4 ha dieser gesamten Umwidmungsfläche befinden sich auf Nicht-Waldboden.
  • mittels sogenanntem "Baulandpool" wurde schriftlich festgehalten, dass von diesen insgesamt 13 ha vorerst 9,8 ha tatsächlich im untergeordneten Flächenwidmungsplan umgewidmet und bebaut werden dürfen. Fakt ist jedoch, dass 12 ha im Forchet umgewidmet wurden, und das bedeutet, dass diese auch früher oder später bebaut werden. Der Baulandpool war ein Instrument um die tirolweit enorm hohe Fläche von in Summe 13 ha bei der Genehmigung durchzubringen, wie der Bürgermeister selbst bestätigt hat. Der Baulandpool garantiert keinerlei Schutz für den nun umgewidmeten Forchetwald. Die gesamt umgewidmete Fläche von 12 ha im Forchet wird auf lange Sicht voll ausgeschöpft und gerodet werden.
  • Das Forchet umfasst den Föhren-Talwald, welcher auf den Trümmern des Bergsturzes vom Tschirgant-Massiv über Jahrtausende entstanden ist. Dieser Bergsturz reichte bis an den Eingang des Ötztals hinein. Die Ötztaler Höhe liegt inmitten des Forchets, was zusätzlich deutlich dadurch wird, dass das bestehende Schutzgebiet an der breiten Westseite der Ötztaler Höhe entlang verläuft.

für eine ausführliche Stellungnahme der Bürgerinitiative zum neuen ÖRK siehe hier.

Eine Demokratie lebt davon, dass verschiedene Meinungen ausgetauscht werden. Ein diskussionsfeindliches Klima in welchem Beleidigungen gegen jene gestreut werden, die anderer Meinung sind ist Gift für die Demokratie und ein Schaden aller. Lasst uns respektvoll miteinander umgehen. Und diesen Respekt einfordern.

Was Haiming nun braucht ist ein Naturschutzgebiet Haiminger Forchet, um unser Naturerbe für zukünftige Generationen zu erhalten

Abbildung: geplante Umwidmungsbereiche im Rahmen des neuen Örtlichen Raumordnungskonzepts Haimings (in rot, klicken zum Vergrößern)

Neuer WWF-Boden Report kritisiert Verbauung des Forchetwalds

In einem umfassenden Bericht thematisiert der WWF Österreich den Flächenfraß und die rasante Verbauung von Naturflächen in Österreich. Damit verlieren wir unwiederbringliche Lebensgrundlagen - täglich.

Ein anderer Weg ist möglich! Mit einem 15-Punkte Plan und konstruktiven Lösungsvorschlägen soll dem Flächenfraß Einhalt geboten werden. Damit unser Naturerbe, insbesondere unser wertvoller Forchetwald, für zukünftige Generationen erhalten bleibt

Petition "Natur statt Beton"

ORF Startseite Artikel

WWF Aussendung plus Report:

Presseaussendung: Letzter Naturwald des Tiroler Inntals zur Abholzung freigegeben: „Schlag ins Gesicht für den Naturschutz“

Foto: Christian Lendl

Landesverwaltungsgericht erteilt Haiming die Genehmigung zur Umwidmung von 12 ha wertvollem Forchetwald – Bürgerinitiative beklagt unwiederbringlichen Verlust eines einzigartigen Naturjuwels und fordert Trendwende hin zu schonender Raumplanung, sowie Ausweisung des verbleibenden Forchetwalds als Naturschutzgebiet

Haiming/Innsbruck, am 18. Dezember 2020. Das Forchet ist der letzte verbliebene Naturwald im Talboden des Tiroler Inntals. Bereits vor sieben Jahren hat sich hier die Bürgerinitiative „Schützt das Forchet“ gegründet, da jährlich mehrere Hektar Forchetwald der Siedlungserweiterung zum Opfer fallen. Nun wurde der Gemeinde Haiming vom Landesverwaltungsgericht die aufsichtsbehördliche Genehmigung für sein neues örtliches Raumordnungskonzept erteilt. Dieses sieht die Umwidmung von weiteren zwölf Hektar (das entspricht etwa 16 Fußballfeldern) wertvollem Forchetwald vor. Sprecherin der Bürgerinitiative und Naturschutz-Expertin DI Marianne Götsch dazu: „Diese maßlose Umwidmung ist ein Schlag ins Gesicht für den Naturschutz in Tirol. Mit diesem Eingriff ins Forchet gehen weitere zwölf Hektar Naturwald als wertvolles Ökosystem, Kohlenstoffspeicher und Erholungsraum für immer verloren. Dringender denn ist die lange versprochene Ausweisung des verbleibenden Forchetwalds als Naturschutzgebiet.“

Transparenz und Bürgerbeteiligung gefordert

„Was wir über die letzten Jahre beobachtet haben war zum einen die fortschreitende Abholzung des Forchetwalds, und zum anderen eine intransparente Vorgehensweise und mangelhafte Einbindung der Bürgerinnen und Bürger von Seiten der Gemeinde“, so Marianne Götsch, „Gleichzeitig wurde immer deutlicher, dass die Haimingerinnen und Haiminger ihren Wald für die Natur und für ihre Kinder bewahren wollen. Das Versprechen des Naturschutzgebiets Haiminger Forchet darf deshalb kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss jetzt mehr denn je in die Tat umgesetzt werden.

Naturjuwel in Gefahr

In ganz Österreich sind nur noch 11 Prozent der Waldfläche in einem derart naturnahen Zustand, wie der aktuelle Waldbericht des WWF Österreichs zeigt. Das Forchet, ein lichter Kiefernwald, der auf dem Bergsturz des Tschirgant-Massivs entstanden ist, bietet Zuflucht für mehrere geschützte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Darunter befinden sich zwölf gefährdete Orchideenarten wie etwa die Fliegen-Ragwurz, sowie die europarechtlich geschützte Mopsfledermaus. Seine Lage inmitten des dicht besiedelten Inntals macht den Forchetwald zudem zu einem wertvollen Naherholungsraum. „Das Forchet ist ein Naturjuwel von österreichweiter Bedeutung“, so Marianne Götsch, gebürtige Haimingerin, „wir tragen Verantwortung für dieses Naturerbe, weshalb wir unseren Umgang mit Natur und Boden dringen überdenken und den verbleibenden Forchetwald schützen müssen.“ Auch die Landesumweltanwaltschaft, der zuständige Naturschutzsachverständige sowie lokale GemeindebürgerInnen haben sich bereits mehrfach für den Schutz des ökologisch einzigartigen Forchetwalds ausgesprochen.

Verschwenderischer Umgang mit Natur und Boden

Allein binnen von neun Jahren wurden in der Gemeinde Haiming 26 Hektar Forchetwald für Siedlungs- und Gewerbegebiet gerodet. Dabei ist Haiming unter den tirolweiten Spitzenreitern was die Hortung von Bauland anbelangt: Ganze 30 Hektar gewidmetes Siedlungs- Gewerbe- und Industriegebiet liegen bereits als ungenützte Baulandreserven vor. Das ist mehr als doppelt so viel Fläche wie nun neuerdings auf Kosten der Natur im Zuge des neuen Örtlichen Raumordnungskonzepts umgewidmet wurde. Obwohl Haiming bereits über ausgedehnte Gewerbegebiete und leerstehende Flächen verfügt, soll etwa der Gewerbepark „Ötztaler Höhe“ inmitten des Forchetwalds zusätzlich erweitert werden, was auch vom raumplanerischen Amtssachverständigen kritisch gesehen wird.

Rückfragehinweis:

DI Marianne Götsch
Sprecherin der Bürgerinitiative Schützt das Forchet
forchet@posteo.de
www.schuetzt-das-forchet.org
www.facebook.com/forchet

siehe auch Link zur vollständigen Presseaussendung der Bürgerinitiative, inkl. Fotos,

sowie Presseaussendung des WWF Österreich, welcher die Umwidmung des Forchets, letzter Naturwald des Inntals, als"drastisches Negativbeispiel für Flächenfraß" kritisiert und grobe Versäumnisse in der Raumordnung ortet.

Forchet-Adventkalender

Frohen Adventstart! Heuer schenken wir euch etwas ganz besonderes zur Weihnachtszeit, nämlich einen Forchet-Adventkalender. Jeden Tag öffnen wir ein Türchen und stellen euch eine Tier- oder Pflanzenart des Forchetwaldes vor. Wir wollen damit die Bewohner des Waldes vor den Vorhang holen, die alle nur einen Wunsch haben: Dass der Forchetwald nicht weiter abgeholzt wird, sondern unter Schutz gestellt.

Unterstütz auch du den Schutz des Forchets und seiner BewohnerInnen, indem du unsere Beiträge teilst! Du findest den Kalender auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/forchet

Für all jene unter euch, die nicht auf Facebook sind, keine Sorge, ihr könnt den Kalender trotzdem anschauen. Wer auf facebook ist: abonniert unsere Seite "Schützt den Forchetwald", damit euch kein Adventtürchen entgeht!

Alles Liebe
eure Bürgerinitiative für den Schutz des Forchetwalds

Presseaussendung: Begeisterung für Naturjuwel Forchet


Naturführung im Haiminger Forchetwald / © Megan Alexander

Großes Interesse an Naturführung durch den Haiminger Forchetwald - Bürgerinitiative informiert über den Wert des Waldes und die Vorteile einer Unterschutzstellung

Haiming, am 10. Oktober 2020. Knapp 40 Teilnehmende folgten der Einladung der Bürgerinitiative Schützt das Forchet, welche am Samstag eine Naturführung durch den Haiminger Forchetwald veranstaltete. Trotz Regen herrschte ungetrübte Stimmung bei der gemeinsamen Wanderung. Jung und Alt erkundeten begeistert die Besonderheiten des letzten Urwaldes des Inntals und informierten sich über Möglichkeiten das Forchet für nachfolgende Generationen zu erhalten.
48 % Österreich ist von Wald bedeckt, doch nur 11 % davon machen Naturwälder wie das Forchet aus. Hier dürfen Bäume noch alt werden und sterben. Genau das bietet gefährdeten und geschützten Tieren und Pflanzen wertvollen Lebensraum. Auf den Trümmern des Bergsturzes entwickelte sich ein artenreicher Schneeheide-Kiefernwald wie er nirgends sonst im Inntal zu finden ist. Durchsetzt von gewaltigen Steinblöcken bietet der Wald mit seinen Hügeln und Tälern vielfältigen Lebensraum, und ein Spielparadies für Kinder. Durch die lichten Baumkronen der namensgebenden Rotföhren fällt viel Sonne auf den Waldboden. Hier färben Teppiche aus Erika den Wald im Frühjahr rosarot. Auch Wacholder, Zwergmispel und Berberitze wurden von den Teilnehmenden entdeckt. Besonderes Highlight waren auch die Tiere des Waldes: Waldkauz, Eichelhäher und Fledermäuse sind hier zuhause, sowie eine bunte Vielfalt an Insekten und Spinnen. Am sonnendurchfluteten Waldboden gedeihen über elf geschützte Orchideenarten, was Jung und Alt begeistert hat. Mit Hingabe lehrten die Kinder gleich die Erwachsenen, wo ihre liebsten Plätze im Wald sind und welche Tiere unter den Steinen leben.

Aktuelle Entwicklungen
Marianne Götsch, Naturführerin und Sprecherin der Bürgerinitiative, informierte auch über die Bedrohung des Forchetwaldes und die Ziele der Initiative. Die Haiminger Siedlungsentwicklung der letzten Jahrzehnte nahm weite Teile des Waldes in Anspruch, allein binnen der letzten fünf Jahre wurden mehr als zwölf Hektar Forchetwald umgewidmet. Nun sollen im Zuge des neuen Örtlichen Raumordnungskonzepts weitere zwölf Hektar Forchet umgewidmet werden. Dieser Flächenverbrauch sei vor allem im Vergleich zu anderen Tiroler Gemeinden unverhältnismäßig hoch, und fördere die Zersiedelung und Verbauung wertvoller Natur- und Agrarflächen. "Die Bürgerinitiative hat sich von Beginn an für ein zukunftsfähiges Raumordnungskonzept und gegen die Umwidmung des Forchetwaldes eingesetzt. Im Rahmen des Verfahrens haben wir mehr als 50 Stellungnahmen bei der Gemeinde eingebracht, all unsere Einwände blieben jedoch unberücksichtigt. Wenig überraschend ist es daher, dass dieses Raumordnungskonzept auf Landesebene aufgrund seiner groben fachlichen Mängel keine Zustimmung findet.", so Marianne Götsch, Sprecherin der Bürgerinitiative Schützt das Forchet. "Was wir brauchen ist ein Raumordnungskonzept, das maßvoll unter Einbindung der Bevölkerung festlegt wo Siedlungsentwicklung stattfinden kann und gleichzeitig den Schutz des Naturjuwels Forchet sicherstellt. Ein respektvoller Dialog auf Augenhöhe und das Ernstnehmen der Anliegen der Bevölkerung ist dafür Grundvoraussetzung. Ein Naturschutzgebiet Haiminger Forchet bewahrt unser Naturerbe, bringt ein vielfältiges Umweltbildungsangebot für die Kinder unserer Gemeinde mit sich und kann überdies ein Treiber für die regionale Entwicklung und den Tourismus sein."

Alleinstellungsmerkmal
Dass das Forchet etwas ganz Besonderes ist, da waren sich die Teilnehmenden der Naturführung einig. "Ich bin hier aufgewachsen im allgemeinen Verständnis das Forchet sei ein nutzloser Krüppelwald. Über die letzten Jahre habe ich jedoch erkannt, wie wertvoll dieser Wald für die Natur und für uns Menschen ist. Ich bin sehr froh so ein Naturjuwel vor der Haustür zu haben und wünsche mir, dass der Forchetwald für nachfolgende Generationen erhalten bleibt", so eine Teilnehmerin.

Rückfragehinweis:
Marianne Götsch
Sprecherin der Bürgerinitiative Schützt das Forchet
forchet@posteo.de


Die Braunrote Stendelwurz ist eine von zwölf gefährdeten Orchideenarten die im Forchet Zuflucht findet, © Marianne Götsch


Marianne Götsch, Naturführerin und Sprecherin der Bürgerinitiative Schützt das Forchet, spricht über den Wert des Waldes, © Megan Alexander

Naturführung durchs Haiminger Forchet

Der Forchetwald ist tirolweit einzigartig. Als letzter Urwald des Inntals bietet er ein Zuhause für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Für uns Menschen ist er ein unersetzbarer Naherholungsraum, zusätzlich schützt er uns vor Lärm, Wind und Luftverschmutzung. Aber was ist es, das den Forchetwald so wertvoll macht? Welche Tiere und Pflanzen leben hier? Und wie können wir dieses Naturjuwel für zukünftige Generationen erhalten?

Begleite uns in den Forchetwald und entdecke Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen! In einer geführten Wanderung erkunden wir die vielfältige Natur des Waldes und seine Bewohner.

  • Wann: Sa, 10. Oktober um 14:00
  • Wo: Treffpunkt Haiminger Waldschwimmbad, Kassahaus
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Mitzubringen: feste Schuhe, Jacke, evtl. Trinkflasche
  • Veranstalterin: Bürgerinitiative Schützt das Forchet
  • Freie Teilnahme, Anmeldung erbeten: forchet@posteo.de

Ob Jung oder Alt, Familie oder Freunde, alle sind herzlich eingeladen dabei zu sein! (Die Wege sind jedoch leider nicht kinderwagentauglich)

aktuelle Infos unter: www.fb.com/forchet

Deine Stellungnahme fürs Forchet - 19 ha Umwidmung verhindern

Wie im letzten Newsletter berichtet, plant die Gemeinde Haiming die Umwidmung von 19 ha Forchetwald. Das ist eine Fläche größer als das Umspannwerk, das Waldschwimmbad und der Sportplatz zusammen. Dies geschieht im Rahmen der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts. Schreitet die Umwidmung in diesem Tempo voran, ist der Forchetwald in wenigen Jahrzehnten unwiederbringlich verloren.

Klingt furchtbar? So wird es aber nicht kommen. Denn du hast die Möglichkeit eine Stellungnahme zum Entwurf abzugeben. Diese Chance werden wir nützen, uns für den Forchetwald stark zu machen. In der Vergangenheit hat dies bereits Wirkung gezeigt und so manche Umwidmung verhindern oder zumindest aufschieben können.

Noch bis spätestens inkl. 30. April können Stellungnahmen gegen diese Umwidmung auf der Gemeinde eingebracht werden. Hier haben wir eine Stellungnahme vorgefertigt. Du kannst diese ganz einfach unterschreiben, nach deinen Vorstellungen ändern, oder aber selbst eine schreiben.

Wie übermitteln? Ganz einfach: E-mail an gemeinde@haiming.tirol.gv.at (Bitte im Dokument Name einfügen)
Alternativ geht auch ausdrucken, handschriftlich unterschreiben und per Post oder persönlich übermitteln.

Die Unterlagen zur Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts finden sich auf der Amtstafel der Gemeindewebsite, oder auf der Website der Bürgerinitiative. Kurz gefasst, die geplanten Umwidmungen betreffen u.a.:

  • im Bereich Winkling weitere ca. 2 ha für Wohngebiet
  • beim Kuppenweg im Westen Haimings ca. 5 ha
  • im Westen von Ötztal Bhf gesamt ca. 7 ha (im norwestlichen Eck und zum Friedhof hinauf)

Zeigen wir gemeinsam, dass uns unser Naturerbe am Herzen liegt.

Danke, herzliche Grüße,

Marianne Götsch

Öffentliche Gemeindeversammlung ÖROK

Fünf Jahre sind vergangen seit der Gründung der Bürgerinitiative Schützt das Forchet. Vieles hat sich zum Positiven gewandt seitdem, aus einem "Krüppelwald" wurde in der öffentlichen Wahrnehmung ein wertvoller und schützenswerter Naturwald. Das Interesse am Erhalt des Forchets zeigt sich auch an regelmäßigen Medienberichten, welche die Siedlungsentwicklung Haimings in den Wald hinein kritisch beleuchten. Die Petition unserer Bürgerinitiative zählt über 1000 Unterschriften. Immer mehr Leute erheben ihre Stimme und engagieren sich auf verschiedenen Ebenen für den Forchetwald. Wir freuen uns außerdem, sagen zu können, dass die tatsächliche Ausweisung eines Naturschutzgebietes aktuell konkreter und realistischer ist denn je.

Neben vielen Erfolgen mussten wir die letzten Jahre jedoch auch Verluste hinnehmen: Trotz Einspruch der Landesumweltanwaltschaft wurden zwei Hektar bei Winkling gerodet um Bauplätze zu schaffen. Von diesen Bauplätzen wurde nur knapp die Hälfte verkauft, man hatte "den Bedarf als zu hoch eingeschätzt". Dennoch soll nun direkt daneben "Winkling 2" entstehen, weitere Hektar Wohngebiet. Auch am Kuppenweg, sowie in vielen anderen Bereichen soll der Forchetwald gerodet werden.

Die Gemeinde Haiming steht am Entscheidungspunkt: Werden weiter wertvolle Naturflächen für Siedlungserweiterung geopfert? Oder wird ein zukunftsfähiger Weg eingeschlagen, der den Forchetwald als einzigartigen Naturlebensraum und Stück Lebensqualität für spätere Generationen erhält?

Mit der Neuauflage des Örtlichen Raumordnungskonzepts (ÖROK) legt die Gemeinde genau diese Entwicklung für die nächsten zehn Jahre fest. Dieses befindet sich aktuell in Planung und wird im Rahmen einer öffentlichen Gemeindeversammlung vorgestellt am:
          Donnerstag, 21. März 2019
          18:00 Oberlandsaal Haiming

Nützen wir diesen Zeitpunkt um die Politik darin zu bekräftigen, den zukunftsfähigen Weg zu beschreiten und sich für eine Erhaltung des Forchetwaldes zu entscheiden. Wir zählen auf deine Unterstützung! Komm zur Gemeindeversammlung und bring Verwandte, Freunde und Freundinnen mit. Zeigen wir gemeinsam, dass uns unser Naturerbe am Herzen liegt.

Wer sich vorab über die Pläne der Gemeinde Haiming erkundigen möchte findet den Entwurf des neuen Örtlichen Raumordnungskonzepts online auf der Amtstafel der Gemeindewebsite.

Öffentliche Gemeindeversammlung Haiming

Wie geht es mit dem Forchet weiter? Wird der Wald schlussendlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen? Oder wird es eine weitere Rodung für Industrie- und Wohngebiet geben?

Diese und viele Fragen mehr werden bei der öffentlichen Haiminger Gemeindeversammlung besprochen.
          Dienstag, 13. Juni 2017
          20:00 Oberlandsaal Haiming

Die Versammlung wird von der Gemeinde veranstaltet und dient der Information der Bevölkerung über verschiedene aktuelle Gemeindethemen. Dabei wird insbesondere auch das Forchet thematisiert werden. Zurzeit steht mehr denn je im Raum, dieses endgültig als Naturschutzgebiet auszuweisen. Es ist sehr wichtig, dass viele Leute erscheinen um das Interesse der Bevölkerung am Erhalt dieses einzigartigen Naturjuwels zu verdeutlichen.

Also erscheint zahlreich und nehmt Freunde und Familie mit!

Hier der Link zum facebook-Event

Umwidmung Industriestraße verhindern

Im Frühjar 2015 feierte das Forchet einen großen Erfolg: Die Ansiedlung der Speckfirma Handl Tyrol im Forchetwald konnte verhindert werden. Dank dem Einsatz vieler Freiwilliger, die Unterschriften sammelten, sowie einem Dialog mit Handl Tyrol entschieden diese, auf einen alternativen Standort südlich der Bundesstraße auszuweichen.

Nun jedoch plant der Bürgermeister auf ebendieser Fläche ein Industriegebiet in der Größe von 6ha auszuweisen. Das würde erneut den unwiederbringlichen Verlust eines einzigartigen Naturjuwels bedeuten. Außerdem handelt er damit dem Willen vieler seiner GemeindebürgerInnen zuwider. Weit mehr als ein Drittel aller Wahlberechtigten haben 2015 mit ihrer Unterschrift ein klares Zeichen gesetzt, dass sie dieses Gebiet als Naherholungsgebiet erhalten wollen.

Die Gemeinde Haiming verfügt bereits über mehrere Hektar Reserven an Gewerbe- und Industriegebiet, sowie über eine bestehende florierende Wirtschaft, die nun auch noch durch den Großbetrieb Handl Tyrol erweitert wurde. Eine weitere Ausweisung von Industriegebiet kann mit dem "öffentlichen Interesse" nicht mehr gerechtfertigt werden.

Das letzte Wort ist jedoch noch nicht gesprochen. Noch bis spätestens 24. März können Stellungnahmen gegen diese Umwidmung auf der Gemeinde eingebracht werden! Hier haben wir eine Stellungnahme vorgefertigt. Du kannst diese ganz einfach unterschreiben, oder nach deinen Vorstellungen ändern, oder aber selbst eine schreiben.

Wie übermitteln? Ganz einfach: E-mail an gemeinde@haiming.tirol.gv.at (Bitte im Dokument Name einfügen!)
Oder ausdrucken, handschriftlich unterschreiben und per Post oder persönlich übermitteln.
WICHTIG: Bitte ausschließlich Personen mit Hauptwohnsitz, Liegenschaft oder Betrieb in der Gemeinde Haiming Stellungnahmen einbringen!

Es wird Zeit, dem Raubbau am Forchet ein Ende zu bereiten. Bereits in der Gemeinde und am Land wurden erste ernsthafte Diskussionen begonnen, das Haiminger Forchet unter Naturschutz zu stellen. Hilf uns, ein starkes Zeichen für den Schutz des Forchets zu setzen!

Tiroler Gemeinderatswahlen 28.2.2016

Am 28.2. sind Tiroler Gemeinderatswahlen!
Das ist DIE Chance, einen Wandel der Politik zu bewirken! Nutzt euer Wahlrecht, gerade auf Gemeindeebene zählt eure Stimme unglaublich viel!

Für alle WählerInnen in Haiming, jetzt ist der Zeitpunkt, einen neuen, die Natur respektierenden Weg einzuschlagen! Seit 24 Jahren ist der derzeitige Bgm Josef Leitner im Amt, seitdem wurden mehr als 30ha Wald umgewidmet und gerodet - geht es nach der Allgemeinen Liste (Bgm-Liste) soll sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen. Aber nicht nur das, durch die absolute Mehrheit dieser Liste kann selbst die Opposition nichts an den Entscheidungen einer Person ändern, und die Bürgerbeteiligung wird verhindert!
Geht wählen, und bereitet dem ein Ende! Haiming muss neue Wege gehen, und wir müssen uns dafür stark machen - online, auf der Straße, und in der Wahlkabine!

Kandidierende Listen Haiming:
(ausgenommen Allg. Liste (Bgm) und Freiheitliche):
-Die Grünen Haiming mit Petra Hofmann​ als Bürgermeisterkandidatin
-Neue Liste Haiming mit Matthias Mair als Bürgermeisterkandidaten, www.neueliste.at
-Bürgerliste mit Stephan Kuprian als Bürgermeisterkandidaten
-Akzente für unsere Gemeinde (SPÖ) mit Bernhard Zolitsch als Bürgermeisterkandidaten

Informiert euch, und geht wählen! Hier noch eine Information über wer wie wählen kann - wichtig, vor allem bitte jene unter euch, die am 28. nicht da sind - beantragt eine Wahlkarte, es ist ganz einfach!
Das Forchet braucht jede einzelne eurer Stimmen!
Danke!

***Umwidmung von 2ha Forchet bei Winkling rückgängig!***

***ERFOLG***

Das schönste Weihnachtsgeschenk das uns heuer beschert werden konnte: Die Tiroler Landesumweltanwaltschaft hat Beschwerde eingelegt gegen die Genehmigung, 20 000m² Forchetwald zu Siedlungserweiterungsfläche umzuwidmen (siehe Newseintrag) - und ihr wurde Recht gegeben!

Dieser Erfolg kommt für uns alle absolut überraschend und füllt unsere Herzen umso mehr mit Freude, denn wir alle hatten uns von diesem Waldteil innerlich schon verabschiedet. Von Anfang an haben uns hier alle gesagt, es sei aussichtslos, aber wir haben uns weiter bis zum Schluss eingesetzt. Die Landesumweltanwaltschaft hat es nun mit unseren starken Stimmen im Backup geschafft, den Bescheid zu kippen und diesen wunderbaren Waldteil zu retten! DANKE! :-)

Gebt niemals die Hoffnung auf!

Hier das offizielle Positionspapier der LUA: https://schuetzt-das-forchet.org/data/uploads/lua-2-9.1-5-2_siedlungserweiterung_winkling.pdf

P.S.: Dass diese Fläche für HäuslbauerInnen nun doch nicht verfügbar ist, soll natürlich nicht zulasten derer gehn, die gerne in Haiming wohnen möchten. Deshalb setze ich mich nun in meiner Abschlussarbeit auf der Uni mit alternativen Siedlungsentwicklungskonzepten in Haiming auseinander. Eines kann ich schon sagen: Alternativen gibt es genug! Und zwar welche, die weder Wald noch Feld verbauen. Wir brauchen eine Gemeindeleitung, die sich dieser alternativen Konzepte auch annimmt und sie umsetzt in die Praxis, anstatt alte, nicht mehr funktionstüchtige Wege zu gehen!

***BürgerInneninitiative konnte Betriebsansiedlung und Rodung verhindern!***

***ERFOLG***
Die Speckfirma Handl Tyrol gibt den Standort im Forchetwald auf und siedelt sich stattdessen südlich der Bundesstraße in Haiming an! siehe Medienartikel

Es ist unglaublich was wir mit eurer aller Hilfe und Unterstützung geschafft haben! Trotz aller Zweifel und Widrigkeiten, und dem Widerstand des Bürgermeisters konnte die BürgerInneninitiative Schützt das Forchet in direkten Gesprächen mit der Geschäftsführung die Firma Handl überzeugen, die Rodung von 10 Hektar wertvollem Forchetwald zu unterlassen und sich stattdessen an einem alternativen Standort anzusiedeln!

Wir haben hier etwas ganz Großes geschafft, dass selbst viele von uns anfangs nie gewagt hätten zu erhoffen - ein positives Beispiel wie aktive BürgerInnenbeteilung und Engagement, selbst wenn es chancenlos erscheint, alles verändern können!

Wir, ihr, alle haben die Kraft einen Unterschied zu machen - das wichtigste ist nur, zu starten und sich einzusetzen für das was einem wichtig ist - danke dass ihr euch mit uns engagiert!

***Speckfirma Handl Tyrol will 10ha Forchet roden***

Bereits in jüngster Vergangenheit hatte der Wald einen großen Verlust zu erleiden, als 2 Hektar umgewidmet wurden zu Wohngebiet (siehe Newseintrag). Die Gemeinde argumentierte hier mit der Notwendigkeit, Bauplätze zu schaffen, schenkte Alternativen jedoch dabei wenig Aufmerksamkeit.

Nun jedoch geschieht etwas, das keinerlei Argumentationsbasis hat: Die Speckfirma Handl Tyrol will ganze 10 Hektar (100 000m²) des Haiminger Forchets roden um dort ihren neuen Produktionssitz zu erbauen (siehe Bilder). Dies würde nicht nur eine unwiederbringliche Zerstörung von ökologisch wertvollem Lebensraum mit sich bringen, sondern auch den Verlust der wichtigsten Naherholungsquelle der AnrainerInnen. Es wird mit Arbeitsplatzgewinnung argumentiert, de facto werden jedoch der Großteil der MitarbeiterInnen von der Firma mitgenommen, was nur einen minimalen echten Zuwachs an Plätzen bedeutet. Auch finanziell ist die Gemeinde nicht auf die Ansiedlung eines solchen Giganten angewiesen, da bereits ein Gewerbegebiet mit mehreren regionalen Firmen besteht.

Die BürgerInnen jedoch wissen von nichts Bescheid. Der mit seiner Liste in der Mehrheit befindliche Bürgermeister Josef Leitner hat alles bis vor kurzem unter Verschluss gehalten und im Geheimen mit der Geschäftsführung der Firma Handl Tyrol Verhandlungen geführt. Die Absicht scheint zu sein, die Öffentlichkeit möglichst uninformiert zu lassen und ihnen keine Chance zu geben an der Entscheidung mitzuwirken, um schnellstmöglich den Prozess abzuschließen.

Die Bevölkerung muss wissen, was der Bürgermeister plant, dann wird die Gemeinde und die Firma Handl mit ihrem fehlerhaften Vorgehen öffentlich konfrontiert. Deshalb sehen wir, die BürgerInneninitiative Schützt das Forchet, als unsere Aufgabe den Skandal ans Licht zu bringen und gehen damit an die Öffentlichkeit. Wir bleiben dran!

************ERFOLG************

Durch den unermüdlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer und der BürgerInneninitiative konnte die Ansiedlung der Speckfirma im Forchet verhindert werden! Siehe Newseintrag darüber

Mi, 5. November '14 TT-Forum Podiumsdiskussion - Zukunft Forchetwald in Haiming

*****online nachzusehen hier*****

"Podiumsdiskussion zum Forchet in Haiming - Tiroler Tageszeitung" - gefilmt von Marco Mattlschwaiger

*********

Der Dialog beginnt! Landesweit ist eine Debatte über den Naturschutz ausgebrochen, und hat auch den einzigartigen Forchetwald im Tiroler Inntal ins Rampenlicht gerückt. Der Bergsturzwald, welcher bis vor kurzem noch nicht mal den Anrainern als ökologisch wertvoll bekannt war, steht nun im Zentrum des TT-Forums, ein Berichterstattungsschwerpunkt der Tiroler Tageszeitung. Ich lade dich hiermit herzlich ein zur im Rahmen dessen stattfindenden Podiumsdiskussion:

am Mittwoch, den 05. November 2014 um
19:30 im Oberlandsaal (Siedlungsstraße 6) in 6425 Haiming

Das Gespräch wird moderiert von Manfred Mitterwachauer, Journalist der TT. Als Podiumsgäste vertreten sind:

  • Josef Leitner, Bürgermeister von Haiming
  • Ingrid Felipe, grüne Naturschutzlandesrätin und Landeshauptfraustellvertreterin
  • Ingo Mayr, Bürgermeister von Roppen
  • Marianne Götsch, Initiatorin der BürgerInneninitiative "Schützt das Forchet"

Sei dabei wenn über die Zukunft des einzigartigen Naturjuwels, welches von Siedlungserweiterung bedroht wird, diskutiert wird! Nicht nur das Podium, alle Gäste erhalten die Gelegenheit mitzudiskutieren und Fragen zu stellen. Sag der versammelten Politik deine Meinung:
Wie kann der Wald für zukünftige Generationen erhalten werden? Wie kann eine nachhaltige Lösung in Abstimmung mit Bauplatzansuchenden, Landwirtschaft und Politik gefunden werden? Welche nachhaltigen Alternativen gibt es um den Bauplatzansuchen gerecht zu werden?

Ich freue mich auf deine Unterstützung! Bitte leite dieses Event auch an Freunde und Bekannte weiter, sodass wir durch eine hohe Besucherzahl ein klares Signal für das Forchet geben! Hier gehts zum FB-Event

Medienspiegel (Ankündigung sowie Nachberichthier.

25.10. Teilnahme Tiroler Naturschatztage Innsbruck

Naturschutz ist ein heißes Thema derzeit in Tirol. Nicht nur der Forchetwald, auch Naturjuwele wie die Kalkkögel, der Obernbergersee, oder die Natur rund ums Kaunertalkraftwerk werden stark umkämpft. Der Trend geht hin zu einer Ausbeutung unserer Natur zugunsten kurzfristigen Wirtschaftsinteressen. Doch die zahlreichen Bürgerbewegungen und Menschen die sich dagegen stellen, kommen nun zusammen um gesammelt auf die derzeitige Schräglage der Naturschutzpolitik in Tirol aufmerksam zu machen.

Auch dich möchte ich somit herzlich einladen, teilzunehmen am ersten Tiroler Naturschatzfest, kommenden
Sa., den 25.10.2014 von 16-22h am Innsbrucker Marktplatz (Facebookevent hier).

Sei dabei wenn wir der Natur eine starke Stimme und eine Bühne geben! Neben diversen Organisationen und Bürgerinitiativen wird auch die Band Bluatschink auf der Bühne für Stimmung sorgen, und auch für Kinderprogramm ist gesorgt.

Auch wir, die Bürgerinitiative Schützt das Forchet, sind mit einem Infostand dabei und informieren über die aktuelle Lage und Handlungsmöglichkeiten in Sachen Forchet. Neben uns wird PEGNA - die Plattform zur Erhaltung gemeinschaftlicher Naturräume in den Alpen Ideen für eine nachhaltige Vision des Tiroler Naturraums der Zukunft sammeln - komm und bring dich ein!

Wenn du Lust und Zeit hast dich weiter zu engagieren und uns beim Infostand zu unterstützen, dann melde dich bei mir unter untenstehenden Kontaktdaten - Wir freuen uns über jede helfende Hand, du kannst jedoch natürlich auch einfach als BesucherIn das Fest genießen!

Fr, 10. Oktober Veranstaltung "Raus aus der Naturschutzsackgasse!"

Wir möchten euch zur folgenden Veranstaltung einladen, die PEGNA zusammen mit der BürgerInneninitiative "Schützt das Forchet" am kommenden Freitag, 10.10.2014, veranstaltet.
Wir freuen uns auf Euer Kommen und bitten Euch, die Einladung auch weiterzuleiten.

Hier ist der Link zum Event: https://www.facebook.com/events/297947110400817/

Das Land Tirol befindet sich in einer Sackgasse, was die nachhaltige Sicherung und Wertschätzung von alpinen Naturräumen betrifft.
Die derzeit geplanten Projekte wie etwa die Erschließung im Ruhegebiet Kalkkögel, die Ausweitung der Wasserkraftnutzung im Kaunertal oder die Umwidmung des Forchetwaldes, des letzten Naturwaldes im Inntal, sind Ausdruck eines kurzfristigen Handlungshorizonts der zuständigen EntscheidungsträgerInnen. Durch diese Projekte sind einzigartige “Naturjuwele” in Tirol gefährdet.
Bei all diesen Projekten regt sich zivilgesellschaftlicher Widerstand. Dieser wird oftmals als Verhinderung oder Barriere für den “Fortschritt” gesehen.
Diese Situation stellt eine Sackgasse dar, in welcher derzeit kein produktiver Ausweg für alle Konfliktparteien als gangbar erscheint.

Mit dieser Aktion werden wir die Politik und EntscheidungsträgerInnen auffordern, die Tiroler Zivilgesellschaft als Partner wahrzunehmen.
Wir wollen einen Prozess anregen, in dem unter Beteiligung aller Betroffenen Nachhaltigkeit neu gedacht und die Nutzung und Sicherung von Naturräumen vereinbart werden können.

Am 10. Oktober werden wir diesen Prozess starten. Zwei Aktionen werden dazu stattfinden:

  • 7:30 Uhr Tiroler Landhausplatz in Innsbruck, Verteilung von Einladungen “Raus aus der Naturschutzsackgasse” und
  • 12:00 Uhr Gruppenfoto “Raus aus der Naturschutzsackgasse” mit anschließender Verteilung von Einladungen im Innsbrucker Stadtgebiet

In der Zwischenzeit werden ebenfalls Flyer am Landhausplatz verteilt und man kann bei weiter Anreise natürlich auch erst im Laufe des Vormittags dazustoßen. Um die ungefähre Teilnehmerzahl einschätzen zu können, wäre es hilfreich wenn du mir Bescheid gibst wenn du und evtl. noch weitere Freunde mitmachen!

Die Aktionen wird von PEGNA - der Plattform zur Erhaltung gemeinschaftlicher Naturräume in den Alpen in Kooperation mit der BürgerInneninitiative “Schützt das Forchet” zur Erhaltung des letzten Naturwaldes im Inntal getragen.

Medienecho: Rundschau 14.10.2014: "Der Wald hatte bisher keine großen Interessensvertreter"

So, 20. Juli Orchideen-Wanderung durchs Forchet

Der Sommer ist da und mit ihm die Blütenpracht auf Wiesen und Wäldern. Im Forchetwald, dem bedrohten Bergsturzwald im Inntal bei Haiming blühen nun die Orchideen, welche hier in außergewöhnlich hoher Vielfalt vorkommen. Ja, richtig gehört, Orchideen wachsen nicht nur im Topf am Fensterbrett, sondern auch in wunderschönen Farben und Formen im Wald vor unserer Haustüre!
Dies nehmen wir, die BürgerInneninitiative zum Schutz des Forchets, zum Anlass, eine Wanderung durch den sommerlichen Wald zu unternehmen. Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Johann Schneider, Hobbybotaniker- und Fotograf, werden wir die schönsten Plätzchen des Waldes aufsuchen und uns ein Bild von der vielfältigen Blütenpracht machen. Wir laden Sie und ihre Freunde und Familie herzlich ein, daran teilzunehmen!

Am Sonntag, 20.07.2014,
Treffpunkt 10:00 bei der Haiminger Volksschule (Schulstraße 21, 6425 Haiming)

Festes Schuhwerk wird empfohlen, die Wanderung wird etwa 2-3 Stunden dauern und uns an verschiedenste Plätze im Wald führen. Kommen Sie mit und lassen Sie sich überraschen welch Schönheiten die Natur hervorbringt!

Wer nähere Informationen über Geologie und Pflanzen im Forchet haben möchte, der findet hier die aktuelle Biotopkartierung des Gebiets in welcher neben einer Beschreibung des Gebiets auch alle vorkommenden Pflanzenarten aufgelistet stehen.

Bilder von der Wanderung hier:

***Umwidmung 2 Hektar Forchet bei Winkling***

Die Gemeinde Haiming will 2 Hektar Forchetwald hinter der Feuerwehr bis Winkling bis hinauf zur Forchetsiedlung (siehe Fotos unten) umwidmen zu Wohngebiet. Dies geschieht durch eine Teiländerung des derzeitigen Raumordnungskonzepts und Flächenwidmungsplans, hat also noch nichts mit der Neuerstellung des örtlichen Raumordnungskonzepts zu tun, welche Ende Sommer/Anfang Herbst erwartet wird. Dies ist allerdings noch nicht so 100% abgeschlossen wie es durch Gemeinde und Medien dargestellt wird! Dieser Beschluss wird erst rechtswirksam, wenn innerhalb einer vierwöchigen Auflegungsfrist keine Stellungnahme eingebracht wird - berechtigt eine schriftliche Stellungnahme bei der Gemeinde abzugeben ist jedermann/frau der/die Hauptwohnsitz oder eine Liegenschaft in der Gemeinde Haiming hat!

Wenn also auch du der Meinung bist, dass die Abholzung des Forchetwaldes endlich beendet werden sollte, und Alternativen ernsthaft angegangen werden sollen, dann schreib eine Stellungnahme und bring diese auf die Gemeinde! Die Frist läuft von 06.06.2014-04.07.2014, wobei bis eine Woche nach Ablauf der Stellungnahmefrist noch Stellungnahmen eingebracht werden können.

Hier findest du einen von der Bürgerinitiative vorgefertigten Entwurf einer Stellungnahme, welcher nur noch unterschrieben auf die Gemeinde gebracht werden muss. Du kannst natürlich auch eine ganz eigene Stellungnahme schreiben, oder den Entwurf nach deinen Vorstellungen abändern. Dabei solltest du insbeondere Bezug nehmen auf das Tiroler Raumordnungsgesetz. Bitte die Stellungnahme bis allerspätestens Freitag, 11. Juli 2014 während der Öffnungszeiten auf die Gemeinde bringen oder per Post senden (sodass es rechtzeitig ankommt). Der Plan über die Umwidmung liegt auch während der Frist (bis 4. Juli) auf der Gemeinde zur Einsicht für jedermann/frau auf, falls du dir dies noch genauer ansehen möchtest.

 

  

***Update***

Trotz des zahlreichen Widerstands (allein 17 negative Stellungnahmen von Seiten unserer BürgerInneninitiative, danke dafür!) fiel in der Gemeinde Haiming die fatale Entscheidung: Die zwei Hektar Forchetwald in Haiming hinter der Feuerwehr bis zur Forchetsiedlung wurden umgewidmet zu Bauland. Hiermit gehen 20 000qm wertvollster Forchetwald bald für immer verloren und ich bin sehr persönlich betroffen und traurig, euch dies mitzuteilen.
Jedoch erwachsen aus der Trauer eine neu gewonnene Kraft, und der Wille, nicht aufzugeben, sondern für jeden Quadratmeter weiter zu kämpfen. Dies war noch nicht die letzte Tat! Das große Örtliche Raumordnungskonzept, welches in Haiming gerade nach ca. 10 Jahren wieder neu erstellt wird steht noch in Aussicht und wird bald nochmals einen Zeitraum bilden in dem Gemeinde und Land sehen werden wie sehr uns der letzte Naturwald im Inntal, das Forchet, am Herzen liegt.

Do, 29.05. PEGNA Vernetzungstreffen

An verschiedenen Orten in Tirol bedrohen Bauprojekte die alpine Landschaft. An ebenso vielen Orten regt sich zivilgesellschaftlicher Widerstand. Die Plattform PEGNA - Plattform zur Erhaltung von gemeinschaftlichen Naturräumen in den Alpen - lädt die Initiative Schützt das Forchet und alle interessieren Leute ein, am Donnerstag den 29.05.2014 teilzunehmen am Gründungs- und Vernetzungstreffen in der Bäckerei Kulturbackstube Innsbruck. Bei PEGNA geht es darum, die verschiedenen engagierten Gruppen miteinander zu vernetzten. Erfahrungen sollen ausgetauscht und gemeinsame Strategien entwickelt werden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, die Initiativen kennenzulernen und sich zu beteiligen. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, so auch unsere zum Schutz des Forchets, und Workshops und Diskussionen abgehalten.

Eintritt frei, Anmeldung bitte unter forchet[at]yahoo.de oder kontakt.pegna[at]gmail.com

Umweltsäuberungsaktion der Bergwacht in Haiming 5.4. und Ötztal Bahnhof 12.4.

Nehmen Sie teil bei den Umweltsäuberungsaktionen in Haiming und Ötztal Bahnhof! Dieses Event wird regelmäßig von der Bergwacht Einsatzstelle Haiming-Silz organisiert, und dient der Müllbekämpfung, aber auch Sensibilisierung für die Umwelt und der Prävention, Dinge achtlos wegzuwerfen. Der Weg führt durch Siedlungs-, aber vor allem auch (Forchet)waldgebiet welches wir von Müll befreien werden. Anschließend lädt die Bergwacht zu einer gemütlichen Jause ein. Die Termine sind wie folgt:

  • in Haiming diesen Samstag, den 05. April 2014, Treffpunkt 13:30 beim neuen Feuerwehrhaus
  • in Ötztal Bahnhof am Samstag darauf, den 12. April 2014, Treffpunkt 13:30 beim Kindergarten, hier sind wir als BI auf jeden Fall auch persönlich vertreten und beantworten auch gerne Fragen zur Forchetkampagne.

Wir als Bürgerinitative zum Schutz des Forchetwaldes sind besonders erfreut, bei der Aktion in Ötztal Bahnhof auch offiziell teilnehmen zu dürfen, da uns nicht nur der Schutz, sondern vor allem auch der Respekt dem Wald gegenüber am Herzen liegt.
Nehmen Sie gerne Freunde, Familie, und vor allem Kinder mit zu diesem sinnvollen Event!

So, 16.03. Erikablütenwanderung

Wir möchten auf eine Veranstaltung des Geozentrums Tirols hinweisen, die jährlich stattfindende Erikablütenwanderung durchs Forchet. Entdecken Sie die Schönheit des Waldes:

http://geozentrum-tirol.at/index.php/aktuelles/57-erikabluetenwanderung-2014

Beitrag im Fernsehen

Sandra Tannenberger von Tirol TV hat in einem super gelungenen Beitrag im Rahmen der Bezirkesendung über den Wald und unsere Kampagne berichtet - mit wunderschönen Aufnahmen vom Wald!

23.02. Naturwanderung durchs Haiminger Forchet

Lernen Sie die Natur vor Ihrer Haustür kennen! Naturschutzbeauftragter Werner Schwarz wird uns in einer geführten Wanderung im Haiminger Forchet die Schönheit des Waldes aus einer neuen Perspektive sehen lassen. Wie entstand das Gebiet? Welche Pflanzen finden sich im Forchet? Was macht den Wald so ökologisch wertvoll und einzigartig? Diese und noch viel mehr Fragen werden bei der Naturwanderung durch den noch ungeschützen Teil des Forchets geklärt werden! Teilnahme gratis/gegen freie Spende, Jung und Alt von überall willkommen! Anreise nach Haiming siehe ÖBB-Routenplaner (Von Innsbruck möglich mit REX Abfahrt 13:57, Ankunft Haiming 14:32).

Wann: Sonntag, 23.02.2014
Treffpunkt: 14:45 Haiminger Feuerwehr, Rauthweg 2, 6425 Haiming
 

18.02. Gründungsversammlung

Medienbericht: http://www.rundschau.at/artikel/101152/_Naturschutz_heiszt_immer_auch_Verzicht_ueben_

Für den Schutz des Forchets können wir uns am besten gemeinsam engagieren – Frei nach dem Motto:

Wann wenn nicht jetzt,
wo wenn nicht hier,
wer wenn nicht wir?

Wann: Dienstag, 18. Feber 18:30
Wo: Gasthaus Stern alias "Zickeler", Alte Bundesstraße 11, 6425 Haiming

Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Anwesenheit! Es ist wichtig, anwesenden Medien und Lokalpolitikern zu zeigen, welch großes öffentliches Interesse an der Erhaltung des Forchets besteht. Kommen Sie, und erfahren Sie wie es ums Forchet steht und welche Ziele wir zu dessen Schutz haben. Auch Werner Schwarz, der zuständige Naturschutzbeauftragte, wird uns die Einzigartigkeit und Schönheit des Waldes näher vor Augen führen. Anschließend werden wir nach einem Weg suchen, diese Schutzziele zum Wohle aller zu erreichen. Dabei ist jede und jeder eingeladen, sich mit seinen individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen in die BürgerInneninitiative einzubringen. Gemeinsam bilden wir eine starke Gruppe voll vielseitiger Kompetenzen welche gebündelt zum Schutz des Forchets viel bewirken können!

Wichtig: Aus Ihrer Teilnahme an der Gründungsversammlung erwachsen keinerlei Pflichten. Ihre alleinige Anwesenheit bedeutet jedoch vielleicht schon mehr Hilfe, als Sie denken. Laden Sie auch Ihre Freunde ein und unterstützen Sie uns durch Ihr Kommen!

Jede Unterstützung zählt!

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